Unter einer Thrombose versteht man eine Gerinnselbildung in einem Blutgefäß, meist in den Venen. Ein solches Gerinnsel bildet sich durch die im Blut ablaufende Blutgerinnung, die normalerweise als Reparaturmechanismus abläuft und dafür sorgt, dass nach Gefäßverletzungen die Verletzungsstelle abgedichtet wird und uns so vor dem Verbluten schützt. Durch bestimmte Umstände kann es insbesondere in den tiefen Beinvenen zu einer krankhaften Gerinnselbildung kommen. Als auslösende Faktoren sind hier vor allem eine angeborene Gerinnungsstörung, lange Immobilisierung (z.B. lange Bettlägerigkeit, lange Reisen mit eingeschränkter Bewegung ) , Verletzungen und Operationen, Rauchen, Antibabypille, Flüssigkeitsmangel zu nennen.

Venenthrombosen führen durch den Gefäßverschluss zu einer Behinderung des Blutrückflusses zum Herzen, was sich zum Beispiel an einer einseitigen (meist schmerzhaften) Schwellung der Beine zeigen kann. Besonders gefährlich kann eine Thrombose dann werden, wenn sie sich aus den Bein- oder Beckenvenen löst und mit dem Blutstrom durch das rechte Herz in die Lungenstrombahn geschwemmt wird. Dann spricht man von einer Lungenembolie, einem unter Umständen lebensgefährlichen Krankheitsbild.

Eine Thrombose in den Beinvenen lässt sich heute mittels Ultraschalluntersuchung recht zuverlässig diagnostizieren. Geht es um die Frage einer Lungenembolie, kommt häufig die Computertomographie (CT) zum Einsatz.

Durch bestimmte Vorbeugemaßnahmen kann man das Auftreten einer Venenthrombose vermeiden. Durch die schnelle Diagnosestellung und fachgerechte Behandlung einer Venenthrombose kann man heute sehr effektiv größeren Schaden vermeiden.